“You will never be happy if you continue to search for what happiness consists of. You will never live if you are looking for the meaning of life.” Albert Camus

 

Es gibt Anlässe im Leben; wo die Zeit für die meisten von uns stehen bleibt. Dazu gehören wichtige Familienereignisse (wie zum Beispiel die Geburt oder das Ausscheiden eines Familienmitglieds), aber auch die Feste. Insbesondere die religiösen Feste; wie Weihnachten oder Ostern.

 

Was hat es an sich; dass wir aus dem Alltag heraus kommen, stehen bleiben und wenden unsere Aufmerksamkeit und Gefühle den Ereignissen zu, die wir nicht mal richtig verstehen können.

 

Ist das „logische“ Verständnis überhaupt eine Kategorie, die sich mit den Events unseres Lebens messen könnte?

Vielleicht ist es auch nicht die Logik, was über unsere Verankerung in dieser Welt entscheidet; vielmehr kommt es auf die Wurzeln unserer Identität an.

 

„Das Existieren ist ohne Leidenschaft unmöglich, wofern man darunter nicht ein Dahinleben versteht.“ Sören Kirkegaard

Identität und die Logik? Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass auch die Logik eine gewisse Rolle auf allen Ebenen unserer Existenz mitspielt. Folgen wir dem Beispiel von Al und Marilyn. Sargent (vide Bonus Disc zum Special Interest Film „Der Kompass“), dann nimmt auch die Logik auf allen 6 Ebenen unserer Verankerung in dieser Welt einen gleichberechtigten Einzug. Ach bei den Identitätsproblemen sowie der psychisch-seelischen Auffassung dieser Welt.

Wobei, wo die linke Hemisphäre mehr stellvertretend für die formellen Aspekte unseres Glaubens und der Identität erscheint – vertritt die rechte Gehirnhälfte mehr unser „Gefühl“ dafür.

 

Trotz der unbestritten vorbekannten Umstände oder Regelmäßigkeiten, wo gewisse Ereignisse ihren Einzug in unser Leben nehmen; bleiben wir trotzdem für eine Weile stehen, oder außer Atem…

Wie kommt es?

“Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.” Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Es hat doch recht wenig mit der Logik einer hochtechnifizierten Gesellschaft zu tun… Die Frage lautet aber… kann irgendeine soziale Form oder ein Lifestyle den Kern des Menschen dahingehend verändern…?

Wo ist die menschliche “Biologie” mit den Instinkten und Archetypen, wo die Glaubenssätze; wo bleibt der Verstand…

“Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich.” Victor Hugo

 

Man kann also ohne Emotionen und Glauben nicht leben; die Emotionen sind blind und der Glaube… stützte sich im bestem Falle auf eine (letzten Endes) unsichere Überlieferung und vage Vermutungen.

Wieso sind die beiden Aspekte unseres Lebens dennoch so wichtig für fast jeden von uns (die schwer depressiven Patienten verlieren häufig jeglichen Glauben und jegliche Hoffnung)?

 

Womöglich bringt der Glaube (aber auch die Emotionen) die Antworten aus den anderen Dimensionen der menschlichen Existenz, die unser Inneres braucht?

Als ein ganz wichtiger „Zukunftsträger“ zeigt sich immer die Hoffnung (die stirbt sprichwörtlich am spätesten). Das Ganze hat auch sehr viel mit den Sprichwörtern und dem Tode/Bedrohung unserer Existenz am Hut.

 

 

“Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.” Voltaire

Das Überleben des menschlichen Species kann auch den edlen „Gottestugenden“ (Glaube, Hoffnung, Liebe) eine unschätzbare Rolle – als eine zuverlässige Stütze für die Generationen unserer Vorgänger bescheinigen; zu Teile abgesehen von derer religiösen Ausrichtung sogar…

Ohne Hoffnung und den Glauben (an eine bessere Zukunft) wäre der Existenzkampf vieler sozialschwachen Menschen oder der schwerst Kranken ohne jegliche Erfolgsaussicht gewesen (die moderne Neuroimmunobiologie konnte diese Tatsachen mehrmals unter Beweis stellen).

 

“Alle, die in Schönheit gehn, werden in Schönheit auferstehn.” Rainer Maria Rilke

Der  Glaube an die Wiederauferstehung ist breiter in sozialen Bewusstsein verankert, als vielleicht vermutet.

Reden Sie mit den Leuten, die schon mal wirklich krank waren… Vor Jahrhunderten gab es keine Reanimation, keine Intensivtherapie. Vor Kurzem wurde von der ersten klinischen Erfolgen auf dem Gebiet der Organzucht berichtet (damit wird aber der Film “Die Insel” nicht gemeint…).

 

“Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.” William Faulkner

Jede Wiederauferstehung trägt auch den Samen des „Neustarts“ in sich; einer Option, die viele erschöpfte, gekränkte und demotivierte Menschen doch so gerne in Anspruch nehmen würden.

Kann man diesen Wandel aber alleine mit dem „guten Glauben“ in die Wege leiten? Oder ist es eher ein „Hoffnungsfunken“, der ohne einen „Träger“ doch nur eine „geistige“ Voraussetzung für einen Wandel bereitstellt?

Wir wünschen allen Lesern und Besuchern unserer Portale Frohe Ostertage und kommen auf das Thema in wenigen Tagen zurück.

“Most of the problems in life are because of two reasons: We act without thinking or we keep thinking without acting.”

 

Release 2013.04.01.

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