Aleister Crowley

Träume sind Unvollkommenheit des Schlafens; ebenso ist Bewusstsein die Unvollkommenheit des Wachens

Aleister Crowley

Philosophie, Theologie & Co.

Ein paar Gedanken über die Welt und die Frauen…

Es ist in etwa 1 Woche seit dem international gefeierten Tag der Frau verstrichen; eine Distanz genug, um emotionslos und etwas objektiver darüber nachzudenken.

Ehren wir die Frauen nur zum Frauentag? Oder ist es nur die Krönung einer allgegenwertigen affirmativen Einstellung. Sind die Frauen die zarte Krönung der spirituellen Evolution auf dem Podest der zukunftsweisenden Schwingungen oder…

Heute ein paar stichpunktartige Reflexionen – aus der Sicht der „Männerwelt“ dazu.

„Eine gute Schwäche ist besser als eine schlechte Stärke“  Charles Aznavour

Gerade das meinen auch viele Männer, wenn sie etwas „projektiv“ Ihre Einstellung zu (manchen) Frauen in die Worte zu fassen versuchen.

Wieso projektiv?

Vorerst leben wir in einer Männerwelt; die allerdings „rein formell“ eine Gleichberechtigung anerkennt. Die Frauen sind aber nicht den Männern gleich; sondern „komplementär“ und gleichwertig, wie es manche Psychologen und Soziologen behaupten. Man sollte vielleicht für die Gleichberechtigung beider Geschlechter plädieren.

Wie auch immer. In einer leistungsorientierten Männerwelt herrschen auch gewisse Spielregeln, die gerade in der Geschäftswelt eher „hart“ als „soft“ ausfallen. Wenn man unter diesen Umständen die Einstellung vieler Prominenten zu den Frauen auf den Punkt bringen würde… dann dürfte es Charles Aznavour ziemlich gut auf den Kopf getroffen haben. Ein Sänger und Schauspieler seiner Klasse konnte sich erlauben, es offen zu sagen. Die Künstlerwelt durfte sich insgesamt ein paar Freiheiten mehr rausnehmen, als es zum Beispiel bei den Politikern der Fall wäre.

„Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie“ Albert Einstein

Dieser Satz beinhaltet deutliche Hinweise auf den eher „privaten“ Charakter einer (womöglich) lebenslangen Bekanntschaft (Freundschaft, Familie?).

Ohne einen diskreten Sarkasmus dem großen Physiker vorzuenthalten, scheint er in seiner Beobachtungsgabe nicht als einziger auf das Phänomen der weiblichen Psyche aufmerksam geworden zu sein.

Eine gewisse Loslösung von der Logik (im Sinne der „linkshirnigen“ Society) und die strikte Orientierung an dem aktuellen Gefühlsstatus war schon den Philosophen (vide Sokrates uns Xanthippe) aber auch etlichen Künstler vorbekannt.

“When women love us, they forgive us everything, even our crimes.

When they do not love us, they forgive us nothing, not even our virtues.”  Honoré de Balzac

In den “gehobenen” Sphären  durften auch die Frauen ihre „Anfälle“ und Launen haben, pflegen und selbst (zumindest manchmal) ostentativ nach draußen demonstrieren.

Diese besondere Verhaltensweise der schöneren Hälfte unserer Welt; mit der emotional (ab)geleiteten Redensweise wurde von vielen prominenten Männern in etwa als amüsant geduldet.

„Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.“ Humprey Bogart

Gerade die Vertreter der „Szene“ erlaubten sich einige spitzfindige Hinweise für die Allgemeinheit (wohl bemerkt – der Männerwelt) offenkundig zu machen:

„Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen“ meinte zum Beispiel Clint Eastwood.

Aber auch die Art und Weise, in der die Frauen die Sprache als „Werkzeug“ und Widerspiegelung unserer Welt benutzen ist dem männlichen Anteil der (inzwischen hochkultivierten) Gesellschaft längst aufgefallen.

„Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.“ Alfred Hitchcock

Ist es etwas Schlimmes dran, dass die Einen mehr Wert auf das Geschriebene legen; wo die Anderen lieber zwischen den Zeilen als mehr „smart“ lesen würden?

Allerdings entsteht dadurch öfters das Problem des ausbleibenden gemeinsamen Nenners – mit den folgeträchtigen Entwicklungen. Das mangelnde Verständnis und die defizitäre Kommunikation führen konsekutiv zur Lockerung der menschlichen Beziehungen.

Manche Männer (in der Rolle der Betroffenen) begegnen dieser Erscheinung reif und verständnisvoll:

„Why love if losing hurts so much? I have no answers anymore; only the life I have lived. The pain now is part of the happiness then.“ Anthony Hopkins

Nichtsdestotrotz. In den früheren Jahrzehnten des XX Jahrhunderts – also noch vom Einbruch der Ära der Gleichberechtigung – etablierte sich in der öffentlichen Meinung eine Überzeugung, dass eher bei den Männern die Ursache für eine missglückte Beziehung zu suchen sei…

„Für den Mann ist jede Frau ein Rätsel, dessen Lösung er bei der nächsten sucht.“  Jeanne Moreau

Sarkastisch oder wahr?

Wird aber die Welt wirklich von der Logik geprägt und geleitet? Haben das letzte Wort die „Linkshirnigen“, oder sei es nur dem Anschein nach so.

Gehen wir vielleicht noch ein paar Jahrzehnte zurück. Damals gab es nicht mal in Ansatz eine Gleichberechtigung und trotzdem…

„Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.“  Marlene Dietrich

Soviel zum Thema. Ein paar zusammengestellte Zitate und Maximen. Kein Kommentar.

Bis zum nächsten Frauentag.

Euer Marcin

Philosophie, Theologie & Co.

Freude - ein paar Gedanken nicht nur um den Advent.

4 Advent. Die Zeit einer positiven Lebenseinstellung voller Freude. Die Zeit der Ankunft. Die “Endstation” einer seelischen Reise.

Eine Art “aktiver” Erwartung, wo unser Lebensraum die Freude als einen festen Bestandteil inne haben sollte.

Was ist die Freude ?

“Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus” merkte sich vor – schon in den vorchristlichen Zeiten der Demokrit.

Unser Leben ist eine Reise; mit welchen Inhalten gedenken wir diese zu erfüllen ?

Warum soll die Freude in unserem Leben überhaupt noch eine Rolle spielen?

Die Gesellschaften, die eher auf Konsumgüter als auf Beziehungen bauen … setzen doch schon längst auf “Vergnügen” ggf. die “Satisfaktion” aus dem Konsum gewisser Güter und  Werte.

Ist das eine “positive” Wahl, eine überlegte oder notgedrungene Entscheidung ?

“Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen” Sigmund Freud Ist das Leben ohne Freude eine unbewusste Flucht ? Wovon ? Von der Selbstakzeptanz und des “Jetzt” ? Sei es ein Dekadenzzeichen oder eine Müdigkeitserscheinung einer vom technischen Fortschritt eingeholten Gesellschaft ? Ein Trauriges Zeugnis für Schwinden der “höheren” ggf. sozialen Gefühle …

“Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen” meinte Friedrich Hebbel. Die Fähigkeit zum Mitleiden, “compassion” – ein neulich so populärer Begriff im modernen Coaching mit dem sozialen Hintergrund.

Aber … “Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit” – pointierte Karl Barth.

Freude, Dankbarkeit, Liebe… Können Sie sich noch an die Wasserkristalle vom Dr. Masaru Emoto erinnern ? Die schönsten Muster entstanden immer bei der Affirmation: “Liebe und Dankbarkeit” …

Ist es ein Zufall, dass gerade diese Begriffe (und Werte) so eng miteinander zusammenhängen ?

Doktor Masaru Emoto wurde in die Philosophie des Wassers (das Wassergedächtnis) vom Dr. Nobuo Shioya eingeführt. In einem seiner Werke offenbart der über 105-jährige Senior das Geheimnis seines Jungbrunnes (“Der Jungbrunnen des Dr. Shioya”).

Ein 3-Punkte Programm:

1. Von allen Dingen positiv denken.

2. Das Danken nicht vergessen.

3. Nicht nörgeln.

Wieso funktioniert denn aber das “Mitleiden” besser als die “Mitfreude” ?

“Mit Kummer kann man allein fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen” – das wusste schon Mark Twain, ein absoluter Kenner der menschlichen Natur.

Kann es denn möglich sein, dass es vorwiegend daran liegen würde; das Problem mit “teilen” ?

Ganz einfach – teilen, ohne Hintergedanken, selbstlos…

Eine “positive Erwartung” verhilft doch aber unsere Energien auf die “positiven Entwicklungen” zu fokussieren…

“Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut” Eduard Mörike.

Klappt es also auch nicht mehr mit den Zielen; werden diese nicht mehr mit der Freude verfolgt…

Da sind wir wieder am Thema Freude und des Geheimnisses eines langen, gesunden und erfüllten Lebens (Dr. Shioya hat erst mit 65 begonnen sich zu „verjüngen“).

Wenn wir die biblischen Wahrheiten zu Hilfe ziehen – finden wir eine gewisse Affinität zwischen der „reinen Freude“ und dem „tiefen Frieden“.

Es sind vielleicht die Attribute, die wir unserem „Inneren“ zu eigen machen sollten, damit unsere irdische Reise sinnvoll und voller Freude abläuft.

Jeder darf sich aber selber entscheiden.

Zum Schluss vielleicht noch ein kleiner Hinweis; es mag doch sein, dass die oben angesprochen Wahrheiten nicht nur am Toten Meer oder in Japan ihre Tradition-gestützte Geltung besaßen.

Schauen wir uns in unserem Kulturkreis um.

„Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude als an der Zukunft hat“. John Knittel

Was ist eine Zukunft ohne Freude?

Philosophie, Theologie & Co.

Glaube

„Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.“

Johann Wolfgang von Goethe

J.W. Goethe, ein allseitig begabter Genie, ein Dichter und Gelehrter mit breitem Spektrum an Interessen (u.a. die Farbenlehre, Musik…), zeitgleich ein nüchternen Geheimrat der Republik.

Er wusste Bescheid, was er zu Papier brachte, war präsent der “Illusionen” für das gemeine Volk. Das Wissen war (nur damals ?) … elitär.

Was macht den Glauben aus…

Er ist sicher …die Basis unseres  Lebens. Die Statistik konnte es nachweisen, die “Gläubigen” würden länger leben…

Na gut, wieso aber ? Auf was für eine Art vom Glauben kommt es hier an ?

Die meisten Menschen vertauschen den Glauben mit dem Theismus. Sie versuchen quasi einen Bezug zu der “höheren Instanz” herzustellen, um eine Begründung für die Selbstbestätigung zu finden. Als ob Ihre Präsenz/Entstehung auf dieser Welt (sei es nur im Sinne der emotionellen Sicherheit) jemandes Approbation oder Bewilligung bedürfte…

Es ist was Wahres dran;  die Entwicklungspsychologie unterrichtet, die Kinder, die selbst “zufällig” durch die Eltern bestrafft werden (oder das subjektive Empfinden verspüren – nicht “gewollt” zu werden), führen unbewusst die negative Verhaltensweise der eigenen Eltern auf sich selber zurück, als ob sie es selber “verschuldet” oder verursacht hätten. Es wird öfters zur Ursache der jahrelang anhaltenden Komplexe, Selbstverstümmelungen, bis zu einem vermasselten Leben hin… Es mündet später in der Unfähigkeit die emotionalen ggf. partnerschaftlichen Kontakte zu knüpfen, oder aufrechtzuerhalten.

Wenn wir uns das tragische Ende der “Wilden Ente” von Ibsen in Erinnerung rufen, ein Mensch ist eher bereit sein Leben, statt seinen Glaubenssatz aufzugeben…

Somit kommen auch die Grundsätze der Neuroimmunobiologie (verständlich) zum Vorschein.

Der Glaube (in einem eher allgemeinen Sinne – als eine Gesamtheit der Vorstellungen) verbleibt insofern eher in einer lockeren Beziehung zur Vernunft; obgleich es doch so Viele versuchen irgendeine logische Begründung dafür ausfindig zu machen ggf. mit den “logischen Argumenten” zu untermauern (dieses Phänomen wird “Rationalisierung” benannt, wenn in der Bibliothek der noblen Argumente und Lösungen nach einer plausiblen “logischen” Erklärung gesucht wird…).

Für den Glauben, genauso wie für die Liebe – gibt es keine Erklärungen, Begründungen … es ist auch kein Kraut dagegen gewachsen. Sie sind einmal da, oder auch nicht; öfters jenseits sämtlicher unseren “logischen” Intentionen…

Euer Marcin

Philosophie, Theologie & Co.

Freiheit

“Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will:”  pflegte J.-J. Rousseau zu sagen.

Die Theoretiker und Mentoren würden gleich den Beifall klatschen; ja – es gibt ziemlich sicher zwei Arten davon, und zwar “die Wahrheit zu”, sowie “die Wahrheit von” etwas…

Vielleicht dürften diese “Spezialisten” sogar das Recht behalten… Was würde dann wichtiger erscheinen… Trifft hier eine Differenzierungsmöglichkeit zu…?

Meinem persönlichen Empfinden nach … “Die Freiheit zu etwas“… kann erst zum Vorschein kommen, wenn sie im Rahmen eines gewissen Kompartiments,   einer Aktualisierungsmöglichkeit  – mit einem eher – materiell (oder materialistisch) gesehen – vorgegebenen (im Sinne der Struktur ?) Rahmenmerkmal – mit dem Bezug zu  dessen “organisatorisch-räumlichen” Voraussetzungen – eine Basis findet.

Und nichts desto trotz… Falls wir es nicht wagen würden, nach den Sternen zu greifen…, erfahren wir es womöglich nie … wo wir uns in Wirklichkeit befinden.  In einer Wirklichkeit …, die wir als unsere (nicht realisierte) Freiheit empfinden…

Wir würden nie eine Perspektive entwickeln können, die uns erlauben würde es zu merken,  dass die meisten (aber vielleicht auch die einzigen ?) Einschränkungen in unserem Leben …. den Einschränkungen unserer Vorstellungen entsprechen, gemäß dem Gefühl unserer Identifizierung, oder auch dem Potential unseres persönlichen Bewusstseins…

Wir sind das, woran wir glauben und was wir fühlen … wir sind das womit wir – im geistigen Sinne – unsere Seele füttern… Wir legen uns selbst das “Joch” unserer Freiheit auf…

Kann man etwas daran ändern…?

“Das Leben ist eine Wahl- und Ausdrucksmöglichkeit. Keine Pflicht”. – Das ist mein persönliches Motto. Eine der Lebenswahrheiten, die mein Herz durch die Summa der Erfahrungen und Gefühle brandmarkte.

Unterwegs zu den Sternen, auf den Schleichwegen voller Versuche und Misserfolge… entstand eine Idee, derer Präsenz ich möglich gemacht hatte…

Binnen der wenigen Tage startet der “Brain-Club”, eine Initiative und Plattform zugleich, die Dir – womöglich – eine Chance bietet … das Leise Rufen Deiner Seele (oder aber – wie es mehr die Materialisten nachempfinden würden – Dein geistiges Potential) zu entdecken, oder … wiederzufinden…

Ich mache mich schon auf den Weg…

Euer Marcin

PS.

„Der Mensch ist zur Freiheit verdammt.“

Jean Paul Sartre

Philosophie, Theologie & Co.

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