Haben wir überhaupt noch „Heiligtümer“… Früher waren es prägnante Prinzipien, Faustregeln (ethische, soziale, Etiquette), die einerseits aus dem Umgang im Elternhaus resultierten; mit dem Zeitverlauf (und der persönlichen Erfahrung) in einem individualisierten „Credo“ mündeten.

Die heutige Psychologie (oder auch die Soziotechnik) betrachtet derartige Phänomene als „Glaubenssätze“, mit einer mehr oder weniger starken Ausdruckskraft im Leben des jeden Einzelnen. Der end Effekt hängt meistens vom Entstehungszeitpunkt des Glaubenssatzes ab (je früher im Leben implementiert – umso schwieriger „umzustanzen“), von seiner Bewusstseinswerdung; auch vom Umfang (auf Neudeutsch „Outreach“) des persönlichen Engagements im Sozialleben der gesamten Gesellschaft.

 

Einst schien es Einiges einfacher; in jeder Kultur gab es „Menschen mit Prinzipien“ und die „gotteslosen Querdenker“.

Inwiefern es die Massenmedia vermitteln; ähnliche Herangehensweise ist noch hier und dort in der Welt vorzutreffen; es gibt Ecken wo die Menschen bis heute wegen ihrer Ansichten oder „Heiligtümer“ unter den Druck gesetzt werden.

 

Kommen wir aber nicht von dem Hauptthema weg.
Die Glaubenssätze als Arbeitsmodus unserer Psyche betreffen jeden von uns. Sie sind eine ganze besondere Art der Lebenseinstellung und Auffassung, die es gewissen „Routinen“ möglich machen, unser Leben zu „simplifizieren“. Für die meisten ist es eine nicht mal bemerkbare Art und Weise, wie („kollisionsfrei und harmonisch“) die Verrichtungen des Alltags geregelt werden, ohne uns aus dem Rhythmus zu schlagen, oder zum Nachdenken zu zwingen. Gerade die Glaubensätze „gestalten“ unsere Verhaltensweisen, bearbeiten diese zu „funktionierenden“ Verhaltensmustern, nach dem Prinzip des minimalen Energieaufwandes. Wenn wir die neurophysiologischen Prozesse und Spielregeln weiterverfolgen: auf der unbewussten Ebene.

Um es auf den Punkt zu bringen: wir sehen und hören nur das, was von der „Zensur“ des Unterbewusstseins „erlaubt wird“. Immer wenn wir „fremden Glaubenssätzen“ begegnen, schaltet unser Unterbewusstseins in den „Alarmmodus“, es werden sämtliche verfügbare „Abwehrmechanismen“ ins Feld gebracht, um unsere „Heiligtümer“ zu bewahren.

„Die meisten Menschen urteilen, weil denken zu schwer ist“. C.G. Jung

Ist aber der Weg der Logik der „adäquate“, um „unsere“ Ansichten verändern zu können?

 

Die moderne Wissenschaft (wohl bemerkt – mit den holistischen Ansätzen) doch auf der Mappe des „menschlichen Feldes“ einen gewissen „heiligen Ort“ – den Raum des Herzens (vide einige Publikationen vom Gregg Braden – zum Beispiel auch eins seiner Videos “Sprache Deines Herzens”).

Vielleicht würde es lohnen, sich mit dieser Angelegenheit auch mal vertraut zu machen.
Ansonsten, wenn wir die ausbremsenden Glaubensätze angehen möchten, sollten wir uns mit dem Wesen des „Glaubens“ auseinandersetzen. Im Prinzip ist es einfacher neue Glaubenssätze zu erschaffen, als die alten abzuändern.

 

Heute möchte lieber meine Empfehlung an einen anderen Artikel aussprechen: „Glauben ist Alles“.

Euer Marcin
Release 2013.09.18.

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